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Beispiele für Nächstenliebe gibt es in der Bibel. Und am Bahnhof.
Seit dem Frühjahr 2004 ist der sogenannte hinausreichende Dienst fest in den Dienst in der Bahnhofsmission
Dortmund integriert.
Der Bahnhof ist nicht nur ein Ort der Unruhe und Hektik, sondern immer auch Spiegel der gesellschaftlichen
und sozialen Entwicklung einer Stadt. An diesem Ort kann die Bahnhofsmission den Menschen eine wichtige
Hilfe sein. Hilfe und Beratung darf nicht nur in der Missionsstation angeboten werden, sondern muss den
Menschen angeboten werden, wo immer sie sich gerade aufhalten:
Der hinausreichende Dienst richtet sein Angebot an alle Menschen am Bahnhof. Besonderes Augenmerk richten
die Mitarbeitenden auf Menschen, die offensichtlich Hilfe brauchen, auch Menschen, die offensichtlich
verwirrt sind und für sich oder andere eine Gefahr darstellen.
Selbstverständlich leisten sie kleinere Hilfen wie zum Beispiel Tasche tragen, Hilfe am Fahrkartenautomat
oder am Faltblatt. Die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission leisten auch spontane Reisehilfen, wenn sie
einen Bedarf erkennen.
Während die Mitarbeitenden im hinausreichenden Dienst ihre zwei Runden über den Bahnhof drehen, ist die
Bahnhofsmission nicht besetzt. In dieser Zeit eingehende Telefonate werden von einem Anrufbeantworter
entgegengenommen, der nach Beendigung der Runde abgehört wird.
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