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Zur Stelle, wenn das Leben entgleist.
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"K. B., 15 Jahre, wurde heute von einem Mann zu uns gebracht: Sie wollte zu ihren Eltern nach Leipzig. Nach
telefonischer Rücksprache mit ihrer Großmutter erfuhren wir, dass das Mädchen in einer therapeutischen Einrichtung im
Rheinland lebt. Sie wurde schon per Vermisstenanzeige gesucht, nicht zuletzt, weil sie stark selbstgefährdend ist.
Wir kümmerten uns um sie, bis sie am Nachmittag abgeholt wurde."
(aus: Dienstbuch der Bahnhofsmission Dortmund, 09. Mai 2002)
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Die Bahnhofsmission Dortmund ist eine offene Anlaufstelle für alle Menschen am Bahnhof, die auf Hilfe und
Unterstützung angewiesen sind.
Tätigkeitsschwerpunkte sind die Betreuung von Personen mit Schwierigkeiten im Reiseverkehr und die Arbeit mit
Menschen in sozialer und seelischer Not am Bahnhof.
Die Bahnhofsmission vermittelt diese Menschen an örtliche Einrichtungen und Organisationen zu weitergehenden
Betreuungs- und Hilfeleistungen.
An einem normalen Arbeitstag haben die Mitarbeitenden Kontakt zu Menschen in verschiedenen sozialen
Schwierigkeiten. Dieses sind zum Beispiel Menschen, die keine Wohnung haben. Diese brauchen Hilfe und
Unterstützung in Form eines freundlichen Lächelns, eines Gespräches oder einer Tasse Kaffee. Es werden
Beratungsgespräche über die Sorgen und Nöte des Besuchers geführt und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten überlegt.
Dabei ist man nie allein, sondern arbeitet immer in einem Team mit anderen Kollegen und Kolleginnen zusammen.
Außerdem stehen eine Menge Informationen über Hilfsdienste zur Verfügung.
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