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Die Bahnhofsmission in den 80er und 90er Jahren
Seit den 1980er Jahren wurde die Bahnhofsmission immer mehr auch zur Anlaufstelle für psychisch beeinträchtigte
Menschen und Wohnungslose, Aussiedler und Asylsuchende. Und immer mehr rückten Beratung und Lebenshilfe in das
Hilfespektrum der Bahnhofsmissionen und ergänzten so die vielfältigen Reisehilfen.
Und heute?
Heute arbeitet die Bahnhofsmission in enger Kooperation mit den anderen Hilfeeinrichtungen der Stadt. Sie ist Teil
des sozialen Hilfenetzwerkes in Dortmund. Im Zeitalter der Technisierung und Automatisierung sorgt die Bahnhofsmission
mit ihren vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden ihrem Motto gemäß dafür, dass die "Menschlichkeit zum Zug" kommt.
Traditionsbewusst und -verpflichtet geht sie in eine Zukunft, in der sie auf heute vielleicht noch unbekannte Notlagen
von Einzelnen innovativ reagieren wird.
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"Ein Mann, ca. 65 Jahre alt betritt die Bahnhofsmission und fragt nach der Lebenshilfe. Auf die Frage, welche
Einrichtung der Lebenshilfe er suche, eine Werkstatt für Behinderte oder ein Wohnheim, sagt er: Nein, nein, die
Lebenshilfe. Meine Frau ist letzte Woche gestorben. Ich komme vom Bodensee. Meine Nachbarin hat mir geraten,
wegzufahren, damit ich auf andere Gedanken komme, aber jetzt suche ich einen Geistlichen."
Telefonisch stelle ich den Kontakt zum katholischen Zentrum her und begleite den Mann persönlich zum Propsteihof,
wo er einen Priester trifft. Ich höre nie wieder von diesem Mann."
(aus: Dienstbuch der Bahnhofsmission Dortmund, 2000)
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Vom Frühjahr 2002 bis Ende 2005 war die Bahnhofsmission Dortmund zusammen mit der Bahnhofsmission Duisburg
im Projekt "Mobile Bahnhofsmission im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr" mit mobilen Teams auf der S-Bahnlinie 2
zwischen Dortmund, Duisburg und Essen unterwegs. Informationen zu diesem innovativen Projekt finden Sie
hier.
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